Lehrbuch der Weltsprache Volapük

 

Titel
Vorwort
Abschnitt I
Abschnitt II
Abschnitt III
Abschnitt IV
Abschnitt V
Abschnitt VI
Abschnitt VII
Abschnitt VIII
Abschnitt IX
Abschnitt X
Abschnitt XI
Abschnitt XII
Abschnitt XIII
Abschnitt XIV
Abschnitt XV
Abschnitt XVI
Abschnitt XVII
Abschnitt XVIII
Abschnitt XIX
Abschnitt XX
Abschnitt XXI
Abschnitt XXII
Abschnitt XXIII
Abschnitt XXIV
Abschnitt XXV
Schlußwort

 

Lüükots pro pübot vüresodik

  Lised gramatik
  Lised vödik
  Penet
  Fomäts votik

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IX.
Die Zeiten (aktiv) – Das Ausrufewort

Bezüglich der Zeit, in welcher eine Tätigkeit (oder ein Erdulden) erfolgen kann, unterscheiden wir zunächst : 1. die Gegenwart, 2. die Vergangenheit und 3. die Zukunft.
Die Vergangenheit unterscheidet man nach 3 Arten.
1. Imperfekt (erzähl. Form) : Man sah den Mann oft.
2. Perfekt : Man hat den Mann oft gesehen.
3. Plusquamperfekt : Man hatte den Mann oft gesehen.
Betr. der Zukunft unterscheiden wir :
das Futurum I : Man wird den Mann oft sehen.
das Futurum II : Man wird den Mann oft gesehen haben.
So ergeben sich also 6 Zeitbegriffe, welche im Volapük wiedergegeben werden, indem man den Tätigkeitsbegriffen vorn die Selbstlaute a, ä, e, i, o, u anhängt.
a ist das Zeichen der Gegewart ; es wird nur im Passiv verwandt.
ä ist das Zeichen des Imperfekts : löfob = ich leibe, älöfob = ich liebte.
e ist das Zeichen des Perfekts : logof = sis sieht, elogof = sie hat gesehen.
i ist das Zeichen des Plusquamperfekts : fanom = er fängt, ifanom = er hatte gefangen.
o bezeichnet das Futurum I : drinol = du trinkst, odrinol = du wirst trinken.
u bezeichnet das Futurum II : reinos = es regnet, ureinos = es wird geregnet haben.

Aufgabe 16.

Älöfom fati oka (okik) – Cil smalik äblinon mote okik floris jönik – Cil gudik ägivon mane pöfik, kel ästanom su pon, moni. – Ereidob buki at – Sons badik mana liegik eflapoms (m.) odi – Ilogof leoni in fot. – Sör ola iblinof bukis lul – Ogivob ole moni. – Oslipob in bed at – Ugolom bü soar. – Ureinos.

Das Ausrufewort, auch Interjektion genannt, gibt die Empfindungen der Freude, des Schmerzes, des Schreckens usw. wieder. Die wichtigsten Stammworte sind : ag ! = ach ! – fi ! = pfui ! – ö ! = ei ! hm ! – o ! = oh ! – sö ! = pst ! st ! – he ! = heda ! – ha ! = ha ! – vi ! = wehe !
Ableitungen bildet man mit dem Endbuchstaben ö : danö ! = Dank ! hab Dank ! – yufö ! = Hilfe ! zu Hilfe !

vol = Welt – tal = Erde – bluk = Bach – fel = Feld – seb = das Graben – can = die Ware – rem = das Kaufen – sel = das Verkaufen – kip = das Halten – köm = das Kommen – kom = die Anwesenheit, Beisein – krig = Krieg – püd = Friede – vaf = Waffe – däg = Dolch – säb = Säbel – gün = Flinte, Gewehr – frog = Frosch – snel = Schnecke – kvil = der Adler – piak = die Elster – rav = das Rauben – tif = Stehlen – cüt = der Betrug – sep = Grube.

Aufgabe 17.

Selob canis at. – Man badik at ätifom fate osik (obas) neito gokis zül. – Sö!, fat obik slipom. – Ag! o frog pöfik. – Snek ofanon oli. – Ö!, dom at binon vemo jönik. – Vi!, man at sumom dägi. – Äkömof ini dom bloda. – Äkipom säbi. – He! binol-li flen sona obik ? – Danö!, o reg obik. – Yufö!, men et tifon.