Lehrbuch der Weltsprache Volapük

 

Titel
Vorwort
Abschnitt I
Abschnitt II
Abschnitt III
Abschnitt IV
Abschnitt V
Abschnitt VI
Abschnitt VII
Abschnitt VIII
Abschnitt IX
Abschnitt X
Abschnitt XI
Abschnitt XII
Abschnitt XIII
Abschnitt XIV
Abschnitt XV
Abschnitt XVI
Abschnitt XVII
Abschnitt XVIII
Abschnitt XIX
Abschnitt XX
Abschnitt XXI
Abschnitt XXII
Abschnitt XXIII
Abschnitt XXIV
Abschnitt XXV
Schlußwort

 

Lüükots pro pübot vüresodik

  Lised gramatik
  Lised vödik
  Penet
  Fomäts votik

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X.
Die Zeiten (passiv) – Befehlsform – Wunschform

Die Passivformen (oder leidenden Formen) der Zeitworte bildet man aus den bezüglichen Aktivformen durch Vorsetzen des Konsonanten p.
pa = Gegenwart : palöfob = ich werde geliebt
pä = Imperfektum : pälöfob = ich wurde geliebt
pe = Perfektum : pelöfob = ich bin geliebt worden
pi = Plusquamperfekt : pilöfob = ich war geliebt worden
po = Futurum I : polöfob = ich werde geliebt werden
pu = Futurum II : pulöfob = ich werde geliebt worden sein

Aufgabe 18.

Böd päfanon. – Cil peflapon. – Pihetom. – Mon poravon. – Vin pudrinon. – Ston pajedon. – (Oft wird das Passivum umgangen durch Anwendung von „man“ mit der entsprechenden Zeitform). – Äfanoy bödi. – Eflapoy cili. – Ihetoy omi. – Oravoy moni. – Idrinoy vini. – Jedoy stoni. – Pods jönik ats paselons us in gad gretik. – Seloy podis jönik atis us in gad gretik. – Man beachte : Formen, welche nicht mittels „man“ umschrieben werden können (z. B. gekommen, gegangen) sind Aktivformen.

Die Befehlsform, Imperativ genannt, wird durch Anhängen von öd an die betreffenden Tätigkeitsworte gebildet. Flapolöd = Du sollst schlagen, schlage!
Die Wunsch- oder Höflichkeitsform bildet man in der gleichen Weise durch Anhängen von ös. Flapolös = Du Möchtest schlagen, schlage, bitte.

Aufgabe 19.

Givolös obe buki at! – Spikolöd! kiplado (kitopo) reg binom-li? – Plin äbüdom : „blinoyöd obe kafi!“ – Lilolöd! – Man pöfik äbegom : „ag! givolös obe moni!“ – Säkolös!

muf = Bewegung – mof = Treiben – ped = Druck, Drücken – käl = Pflege, Warten – dun = das Tun – dün = das Dienen – tuv = das Finden – suk = das Suchen – täv = die Reise – smiv = Schmiere – sag = das Sagen – mög = die Möglichkeit – bör = Butter – miel = Honig – sup = Suppe – sal = Salz (Kochs.) – fit = Fisch – rün = Hering – hog = Loch – gur = Schlucht – kev = die Höhle – klöp = das Rundsein – ced = Meinung, Erachten – fög = Hammer – zäp = Zange – kluf = Nagel – boad = Holz – boed = Brett – bem = Balken – bum = das Bauen – leül = Öl – flad = Flasche – bir = das Bier – kred = das Glauben.

Aufgabe 20.

Etävom ini zif, kö (oder „in kel“) sör oka äbinof. – Flapolös klufi at ini boed et! – Men badik at, kel itifon fate obik moni, päfanon in gur et. – Givolös miti pro dog obik (oba). – Äkälof moto ofik (d. h. einer anderen Mutter) sis yels mödik. – Blinoyöd mani, kel ätifon fitis. – Äbumom sone okik domi jönik. – Sukol-li cili olik ? – Si! o söl! – Egolon ko son obik ini fot. – Givolös obe fögi.